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Physiotherapie - bei Arthritis hilft:

Arthritis - Symptome und Ursachen

Sind Gelenke entzündet und bereiten sie Schmerzen, dann spricht man von einer Arthritis. Unterschieden wird nach akuter bakterieller Arthritis und nach chronisch verlaufender, rheumatoider Arthritis.

Arthritis – die Ursachen

Man unterscheidet die Krankheit Arthritis nach ihren vielfältigen Ursachen. Experten nennen hier zuerst häufig die eitrige, unter Einwirkung von Bakterien erfolgende Entzündung des Gelenks, die akut und bedrohlich verläuft.

  • Die eitrige, bakterielle Arthritis wird übrigens auch Pyartrhos oder Gelenkempyem genannt. Die Bakterien gelangen entweder über eine offene Wunde infolge einer Verletzung, häufig auch bei medizinischen Eingriffen, in das Gelenk oder erreichen dieses mit dem Blut.
  • Daneben begleitet Arthritis nicht selten rheumatische Erkrankungen des Körpers; sie heißt dann entzündliche Form des Rheumas, rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis. Dabei reagiert der Körper abwehrend (immun) und (selbst)zerstörerisch auf körpereigene Stoffe (autoimmun), die fälschlicherweise als fremde Stoffe eingeordnet wurden. Warum der Körper derartig fehlgesteuert reagiert, ist noch nicht vollends geklärt.
  • Des Weiteren kennt man Arthritis infolge von Infektionskrankheiten, zum Beispiel im späten Verlauf einer Borreliose.
  • Arthritis kann auch Begleiterscheinung einer Stoffwechselerkrankung wie Gicht sein, bei der die Harnsäure nur gestört verstoffwechselt wird.
  • Nicht zuletzt ist die sogenannte aktivierte Arthrose, also eine Arthrose, bei der sich die Gelenke wegen der Überlastung entzünden, eine Arthritis.
  • Auch Pilze können Arthritis auslösen.

Je nachdem, wie viele Gelenke des Körpers entzündet sind, unterscheiden Mediziner die Arthritis nach der Zahl der Entzündungsherde:

  1. Monarthristis = ein Gelenk ist entzündet
  2. Oligoarthritis = mehrere Gelenke sind entzündet
  3. Polyarthritis = viele Gelenke sind entzündet

Arthritis - Symptome und UrsachenEitrige Arthritis – die Symptome

Das Gelenk ist bei einer eitrigen Arthritis stark entzündet und reagiert dafür typisch mit Rötung, Anschwellen und Wärme. Häufig zeigt sich ein auch tastbarer Gelenkerguss (insbesondere an gut tastbaren Gelenken wie Knie, Ellenbogen). Begleitet wird die Entzündung von Schmerzen, die sich meist verstärken, wenn das Gelenk bewegt wird. Betroffene berichten auch von einer nur eingeschränkten Bewegungsfähigkeit, was zur Folge hat, dass das schmerzende Gelenk nicht mehr viel bewegt wird.

Rheumatoide Arthritis – die Symptome von entzündlichem Gelenkrheuma

Die rheumatoide Arthritis ist laut Experten die häufigste entzündliche rheumatische Erkrankung, manche sagen auch Gelenkrheuma. Sie beginnt für viele Betroffene unerwartet, vor allem mit schmerzenden Grundgelenken der kleinen Finger oder Zehen, insbesondere am Morgen kommt die sogenannte Morgensteifigkeit der Gelenke hinzu. Schwellung, Rötung und Erwärmung sind ebenfalls häufige Begleiterscheinungen. Der Schmerz kann beidseitig auftreten, muss aber nicht. Patienten berichten über Krankheitsschübe, wobei die einzelnen Schübe Wochen, ja, gar Monate andauern können.
Bei einer Arthritis, die rheumatische Erkrankungen begleitet, zeigen sich zunächst eine Schwellung und/oder Wucherung der Schleimhautschicht im Gelenk, die den Knorpel mit Nährstoffen versorgt. Der „Fehlwuchs“ zerstört zunehmend den Knorpel und mindert so die reibungslose Funktionstüchtigkeit des Gelenks. Das Gelenk reibt stark ab, Knochensubstanz wird zerstört, die Knochen verkürzen sich zum Teil.



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