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Dolo-Taping – Klebebänder gegen den Schmerz

Der Begriff „Dolo-Taping“ setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort „dolor“, also „Schmerz“, und dem englischen Wort „Tape“, zu Deutsch: „Klebeband“. Verschiedenfarbige Klebebänder werden nach einem bestimmten Prinzip auf die schmerzenden Stellen des Körpers geklebt, um von dort aus den Schmerz zu lindern.

Dolo-Taping – so funktioniert die Klebe-Methode

Schmerzende Muskelpartien werden mit farbigen, elastischen Klebebändern ihrem Verlauf entlang beklebt. Die Klebebänder (Tapes) bleiben etwa 10 bis 14 Tage auf der Haut. Dann müssen sie ersetzt werden. Von den aufgeklebten Tapes soll der Patient in seine natürliche Aufrichtung zurückgebracht werden, die Muskulatur soll dadurch entlastet werden. Wie und wohin die Tapes geklebt werden, ergibt sich aus der Anatomie des Muskels, die Therapeuten berücksichtigen aber auch Erkenntnisse aus der sogenannten Meridian-Therapie, der Akupressur/Akupunktur, der Kinesiologie, der Dorn-Therapie und verschiedener Farblehren.

Dolo-Taping – Klebebänder gegen den SchmerzDolo-Taping – Heilung auf mehreren Ebenen

Das Bekleben mit den bunten Tapes im Bereich von Akupunkturpunkten und entlang Meridianverläufen soll dem Körper auf mehreren Ebenen zur Heilung verhelfen. Dort, wo die Tapes kleben, soll über die Stimulierung der Haut der Stoffwechsel angeregt werden. Im Muskelsystem sollen die Tapes wie eine Dauermassage und Dauerlymphdrainage wirken und somit die Durchblutung des Muskelgewebes verbessern. Schließlich sollen die Tapes den Körper sanft stützen und damit die Muskeln in dem Bereich entlasten. Werden die die Organe umgebenden Muskeln entlastet, so die Annahme, können sich die Organe selbst schneller regenerieren.

Dolo-Taping: mit Farbe zum Erfolg

Die Methode des Dolo-Taping basiert auf verschiedenen Farbtherapien (unter anderem auf der Farbenlehre Johann Wolfgang von Goethes), die einen positiven Einfluss von Farbschwingungen auf den Organismus nachweisen sollen. Die Dolo-Tapes gibt es deshalb in sechs verschiedenen Farben:

  1. Rot,
  2. Orange,
  3. Gelb,
  4. Grün,
  5. Blau,
  6. Hautfarben

Die Dolo-Tapes sind lichtdurchlässig und durchgefärbt, so dass die Information der Farbe an den Körper abgegeben können werden soll. Die Therapeuten sollen deshalb Umsicht bei der Wahl der richtigen Farbe walten lassen – die falsche Farbe soll unter Umständen einen die Symptome verschlimmernden Effekt haben. Durch die Farbwirkung sollen sich die körpereigenen Abwehrkräfte aktivieren lassen, Verkrampfungen gelöst werden und der Stoffwechsel aktiviert werden. Muskelverspannungen sollen gelockert und die Motorik angeregt werden.

Dolo-Taping – eine neue Entwicklung in der Schmerz-Therapie

Die Methode des Dolo-Tapings ist relativ neu. Sie wurde vom Heilpraktiker Norbert Lutter (ein Schüler von Dieter Dorn, dem Begründer der sogenannten Dorn-Therapie) und von der Physiotherapeutin Elfi Reichardt entwickelt. Beide unterrichten mittlerweile interessierte Mediziner, Heilpraktiker und Physiotherapeuten in der von ihnen begründeten Schmerz-Therapie des Dolo-Tapings.

Dolo-Taping – Weiterentwicklung und Kombination verschiedener Methoden

Die Methode des Dolo-Taping kombiniert und verfeinert Elemente des sogenannten Kinesio-Tapings des japanischen Arztes Dr. Kenzo Kase und des von Dr. Dieter Sielmann entwickelten Medi-Tapings Zusätzlich fließen Erkenntnisse aus der Farblehre, der Kinesiologie und der Dorn-Breuß-Therapie mit in die Behandlung ein.

Dolo-Taping – wogegen es helfen soll

Besonders bei Beschwerden des Bewegungsapparates oder Gelenkproblemen soll Dolo-Taping helfen. Rückenschmerzen im Bereich der Wirbelsäule, aber auch Schulterschmerzen, schmerzende Lendenwirbel oder Knieschmerzen sollen erfolgreich beseitigt werden. Die bunten Klebebänder sollen aber auch bei so verschiedenen Problemen wie Allergien, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Schleudertrauma, Tinnitus und Zähneknirschen helfen.


Fotonachweis / Copyright: Kollektion und Urheberrecht:Digital Vision, Adam Gault

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