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Physiotherapie - bei Gicht hilft:

Gicht - schmerzhafte Entzündungen in den Gelenken

Die sogenannte Gicht (Urikopathie, Arthritis urica) ist eine Erkrankung, die den Purinstoffwechsel betrifft, und die zunächst symptomfrei verläuft.

Bei einer Gichterkrankung sammelt sich Harnsäure im Blut an. Das kann dazu führen, dass sich vermehrt scharfe, nadelförmige Harnsäurekristalle bilden und in Gelenken, Schleimbeuteln, unter der Haut oder auch in inneren Organen wie der Niere (Nierensteine) ablagern. Solche Ablagerungen sind Ursache schmerzhafter Gelenksentzündungen verbunden mit Gelenkssteifheit. Die Gicht verläuft meist schubweise.

Gicht - schmerzhafte Entzündungen in den GelenkenAkute Gicht - die Symptome

Symptomatisch für eine akute Gicht sind plötzliche starke Schmerzen in einem Gelenk, insbesondere ist das Grundgelenk eines großen Zehs entzündet. Man spricht auch von der sogenannten Podagra, der Fußgicht. Bei Berührung des Gelenks verspüren Betroffene starke Schmerzen. Das gichtkranke Gelenk ist rötlich verfärbt, geschwollen und heiß. Übliche Symptome einer Entzündung wie Fieber, selten Kopfschmerzen, können Begleiterscheinungen sein.

Ein unbehandelter Anfall von Gicht kann bis zu drei Tage dauernde Beschwerden verursachen. Die Anfälle können im Verlauf der Gichterkrankung länger andauern.

Die Ursachen von Gicht

Experten nennen als eine Ursache von Gicht das Erbgut. Entweder erbt der Betroffene die Neigung für eine Gichterkrankung oder Gendefekte, die ihn zu wenig Harnsäure ausscheiden lassen, so dass er eine positive Harnsäurebilanz aufweist. In diesen Fällen spricht man von einer sogenannten primären Gicht. Ob Sie zur Gicht neigen, können Sie hier in einem Gichtrisiko-Test (Quelle: Focus) prüfen.

Auslöser für eine sogenannte sekundäre Gicht kann eine Störung der Nierenfunktion (Insuffizienz) sein, in deren Folge zu viel Harnsäure gebildet wird, oder auch eine Krankheit wie Blutkrebs (Leukämie), bei der Zellen in zu hoher Zahl zerfallen.

Da eine der Ursachen für die Gicht ein zu hoher Harnsäurespiegel ist, spielt die Ernährung zur Vorbeugung der Erkrankung eine große Rolle. Wer viele purinreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Innereien oder auch alkoholische Getränke zu sich nimmt, produziert vermehrt Harnsäure. Ein Grund übrigens, warum Gicht häufig in den reicheren Industrienationen auftritt, wo solche Lebensmittel ausreichend und erschwinglich zur Verfügung stehen.



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