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Tennisarm, Golferellenbogen, Mausarm, Heimwerkerarm

Wer seinen in der Regel Gebrauchsarm über die Maßen belastet, beispielsweise mit ausgiebigem Tennis, schwungvollem Golf, eintöniger Computerarbeit oder Heimwerkeln, riskiert dort feine Risse (sogenannte Mikrorisse), wo die Sehnen der Unterarm-Streckmuskulatur mit dem Ellenbogen verbunden sind. Häufig verheilen diese Risse nicht von selbst. Stattdessen sind sie Ursache einer Entzündung, die Schmerzen bereitet.

Berührt man das Gewebe und/oder den betreffenden kleinen Knochenvorsprungs (Epicondylitis) an der Außenseite des Ellenbogens, meldet sich dieses/r mit einem starken, stechenden Schmerz.

Tennisarm, Golferellenbogen, Mausarm, HeimwerkerarmTennisarm, Golferellenbogen, Mausarm, Heimwerker-Arm – die Symptome

Die zur Faust geballte Hand wird infolge dieser Entzündung stetig schwächer, auch das Heben und Tragen zunächst gewichtiger, später auch leichter Dinge fällt den Betroffenen schwer.

Ist der „Tennisarm“ (Epicondylitis humeri radialis) stark ausgeprägt, berichten Patienten, dass sie nicht einmal mehr in der Lage seien, ihr Wasserglas zum Mund zu führen, etwas zu greifen oder jemandem die Hand zur Begrüßung zu reichen, geschweige denn kraftvoll zu drücken.


Ähnlich verhält es sich mit dem schmerzhaften „Golferellenbogen“ (Epicondylitis humeri ulnaris), „Mausarm“ (auch als „Tastatur-Handgelenk“ und RSI-Syndrom bezeichnet, RSI steht für „Repetitive Strain Injury = Verletzung aufgrund wiederkehrender Belastung) oder „Heimwerkerarm“. Nur ist hier die Innenseite des Ellbogens betroffen. Insbesondere der „Mausarm“ bewirkt zudem Schmerzen in den Fingern, im Handgelenk, im Handrücken sowie im Unterarm.

Tennisarm, Golferellenbogen, Mausarm, Heimwerker-Arm – Ursachen für einen entzündeten Ellenbogen

Die Epicondylitis, die „Tennisarm“ und „Golferellenbogen“ umfasst, zählt zu den häufigsten Erkrankungen, die in der Orthopädie diagnostiziert wird. Aber: Technisch optimal ausgeführte Schläge und Tennisschläger/Tennisbälle aus modernen Materialien tragen dazu bei, dass Tennisspieler sich heute eher selten einen schmerzenden „Tennisarm“ zuziehen. Viel eher sind es die sporadischen Überlastungen oder eintönigen Dauerbelastungen, die zu schmerzhaften Entzündungen des Ellenbogens führen. So klagen Büromenschen, die das ganze Wochenende ihre Wohnung gemalert, den rasen gemäht oder einen Schrank zusammengeschraubt haben, viel häufiger über einen „Heimwerkerarm“. Doch auch professionelle Handwerker, insbesondere Installateure oder Mechaniker, klagen oft über den schmerzenden „Heimwerkerarm“. Auch ein ausgiebiger Frühjahrsputz kann Ursache dafür sein. Ebenso ein Umzug, bei dem man zu schwer getragen hat.

Wer stundenlang am Computer sitzt und Tastatur und Maus bedient, hat wegen der eintönigen und andauernden Bewegungen auch schnell einen entzündeten Ellenbogen, der schmerzt: den sogenannten Mausarm.

Laut aktuellen Forschungsarbeiten australischer Wissenschaftler soll ein „Tennisarmbesser heilen, wenn man einfach abwartet oder sich in die Hände eines Physiotherapeuten begibt, als wenn man sich Kortisonspritzen verabreichen lasse.

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