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Beinschmerzen – wie hilft Physiotherapie?

Beinschmerzen - die Symptome

Beinschmerzen kennt fast jeder. Als „Gliederschmerzen“ begleiten sie Erkältungen und/oder grippale Infekte. Experten meinen, dass etwa zwei Drittel der Bevölkerung ab und an unter „echten“ schmerzenden Beinen leidet.

Zum Teil merkt man die ziehenden Schmerzen vom Rücken aus bis in die Beine. Oder Sie spüren sie pochend (häufig bei Wassereinlagerungen im Gewebe, sogenannte Gewebewassersucht, Ödeme). Beinschmerzen treten häufig auch in Ruheposition auf, können vom Auftreten mit dem Fuß oft aber auch noch verstärkt werden.

Andere Beinschmerzen gehen mit einer Schwellung der betroffenen Stelle einher. Ist der schmerzende Bereich entzündet, ist das Gewebe dort häufig überwarm. Nicht selten ist die Bewegungsfreiheit von Schmerz und/oder Schwellung beeinträchtigt. Bei Schäden an Muskeln und/oder Nerven beklagen Betroffene häufig gestörte Empfindungen oder gar Lähmungserscheinungen.

Beinschmerzen - die SymptomeSchmerzen im Unterschenkel

Leichte Schmerzen und/oder Schwellungen im Unterschenkel vorne und/oder innen, insbesondere infolge sportlicher Aktivitäten wie Joggen, sind unter Umständen Hinweis auf das sogenannte Schienbeinkantensyndrom (Shin-Splints), können aber genauso auch von entzündeten Bändern oder Sehnen des Schienbeins verursacht sein.

Starke Schmerzen im Bein äußern sich mitunter plötzlich und stechend, zum Beispiel wenn die Achillessehne gerissen ist. Oft zeigen sich Blutergüsse an der Wade oder den Gelenken. Das ist häufig der Fall, wenn Bänder oder Sehnen gezerrt oder gerissen sind. Sind dagegen Wadenmuskeln gezerrt, treten meist weder ein Bluterguss noch eine Schwellung auf.

Ist ein Knochen im Unterschenkel (Schienbein, Wadenbein) gebrochen, kann der Betroffene das entsprechende Bein in der Regel nicht mehr belasten. Manchmal zeigen sich deutliche Verformungen.

Wenn das Fußgelenk verstaucht ist, kann man dagegen häufig noch auf dem betroffenen Fuß stehen – auch wenn die Schmerzen mitunter höllisch sind. Es spricht für diese Diagnose, wenn man bei dem Unfall ein knallendes oder reibendes Geräusch gehört hat.

Schmerzen in der Wade: Venenthrombose und Krampfadern

Anzeichen für eine sogenannte Venenthrombose, also einer Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutklumpen (sogenanntes Blutgerinnsel = Thrombus) in einer der Venen der Wade bildet, sind:

  • Die Wade wird warm oder heiß.
  • Die Wade rötet sich.
  • Die Wade schwillt an.
  • Die Wade schmerzt anhaltend.

Färben sich dicht unter der Haut liegende Venen, die sowieso schon unregelmäßig verlaufen, dunkelblau oder violett und ist dies gepaart mit Wadenkrämpfen und/oder heftigen Schmerzen, insbesondere dann, wenn man länger gestanden oder gesessen hat, spricht laut Experten vieles für die Diagnose Krampfadern. Sind dagegen periphere Arterien verengt, die Blutzufuhr zu den Beinmuskeln also beeinträchtigt, schmerzen die Waden insbesondere dann, wenn Sie gerade viel auf den Füßen waren. Diese Wadenschmerzen vergehen in der Regel erst, nachdem Sie sich und Ihren Beinen eine Ruhepause gegönnt haben.

Enzündungen im Bein

Rote Stellen und/oder Streifen an den Beinen, die sich weich anfühlen, sind dagegen Begleiterscheinung von Hautentzündungen, Entzündungen der Lymphkanäle (sogenannte Lymphangitis), die zu den Lymphdrüsen führen, oder Entzündungen von Knochen und/oder Knochenmark (sogenannte Osteomyelitis).

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