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Physiotherapie - Edelsteinmassage hilft bei:

Edelsteinmassage: Edelsteine rütteln Muskeln wach

Ein besonderes Massageerlebnis verspricht die Edelsteinmassage. Hierbei werden die Kräfte der Steinheilkunde mit den Vorzügen der Massage verbunden. Je nachdem, welche Steine benutzt werden, kann die Massage vitalisierend, entspannend oder anregend wirken.

Wahrscheinlich schon seit der Altsteinzeit werden Steine als Schmuck verwendet. Viele Schmucksteine finden aber auch als sogenannte Heilsteine Verwendung und werden zum Beispiel in Amulette integriert, um deren Träger oder Trägerin vor schlechten Einflüssen zu schützen. Schon Aristoteles nutzte die Wirkung von Heilsteinen, die bei Krankheiten angeblich eine heilende Wirkung haben oder das Befinden verbessern sollen, heißt es in Berichten. Die gesundheitsförderlichen Effekte sollen mit dem Auflegen der Heilsteine auf betroffene Körperteile oder das kurz- und langfristige Tragen als Schmuck erzielt werden. Eine tatsächliche Wirksamkeit der Steine ist allerdings nicht nachgewiesen.

Definition von Edelsteinen

Edelsteine sind Schmucksteine, die folgende drei Kriterien erfüllen:

  1. Der Stein muss selten sein.
  2. Die Härte des Steins muss größer sein als 7.
  3. Der Stein muss eine gewisse Transparenz besitzen.

Bekannte Edelsteinarten sind beispielsweise Diamant, Rubin, Smaragd oder Topas. Meist werden Edelsteine heute zu Formen geschliffen, welche die Lichtreflexion erhöhen und je nach Güte der Politur für mehr Glanz sorgen. Geschliffen wird aber auch, damit das Mineral eine zur Weiterverarbeitung geeignete Form erhält.

Edelsteinmassage: Edelsteine rütteln Muskeln wachGeeignete Heilsteine für die Edelsteinmassage

Als "Werkzeug" zur Edelsteinmassage können sogenannte rundpolierte Handschmeichler, Edelstein-Massagestäbe, Edelstein-Griffel, Edelstein-Kugeln, Seifensteine, Linsensteine und viele andere Steinformen verwendet werden. Bei bestimmten Massagen werden auch Rohsteine, Kristalle und Edelstein-Essenzen benutzt. Edelsteinstäbe sind meist sechseckig mit einer runden Basis und einer Spitze. Um sie gut zu händeln, sollten sie etwa acht bis zehn Zentimeter lang sein. Edelsteingriffel sehen wie langgezogene Tropfen aus  und haben eine Länge von acht bis zwölf Zentimetern. Sie verfügen über ein breiteres rundes und ein spitzeres, nur leicht abgerundetes Ende.

Wirkung der verschiedenen Edelsteine

Den Heilsteinen wird eine unterschiedliche Wirkungsweise nachgesagt:

  • So soll der Achat zum Beispiel ein angenehmes Körpergefühl bringen. Der Stein fördere laut anwendenden Therapeuten den Gewebsstoffwechsel und sei daher gut für die Haut.
  • Der Amethyst lindere angeblich Muskelverspannungen und bringe inneren Frieden.
  • Dem Bergkristall wird nachgesagt, dass er kühle und erfrische, dazu wirke er befreiend und lösend und bringe zugleich auch neue Vitalität. 
  • Jaspis (roter Jaspis oder Brekzienjaspis) rege den Kreislauf an und helfe bei Schwäche und Müdigkeit. Er durchblute, erwärme und bringe Energie.
  • Magnesit wirke tief entspannend und helfe gegen Krämpfe und vielerlei Schmerzen.
  • Rosenquarz wird nachgesagt, dass er die Empfindsamkeit und das Körpergefühl verbessere. Er sei gut für das Herz und fördere die Gewebsdurchblutung.
  • Serpentin ("China-Jade" oder "Silberauge") soll stark entspannend wirken und bei Nervosität, Unruhe und dem Gefühl der Schutzlosigkeit helfen. Angeblich lindere der Stein zudem Herzrhythmusstörungen, Nieren-, Magen- und Menstruationsbeschwerden.

Ablauf einer Edelsteinmassage

Schon das Auflegen der Steine soll deren Wirkung entfalten. Diese Wirkung werde laut Experten verstärkt, wenn man mit dem Stein leicht über die Haut fährt. Das dynamische Hin- und Herbewegen eines Heilsteins bei festem Streichen oder Ziehen rüttele Muskeln und Körperteile wach. Dies sei eine stark lösende Bewegung, die Muskeln und Körperteile entspanne. Man könne den Stein auch vibrieren lassen. Hierfür werde der Stein beim Streichen oder Ziehen dynamisch auf und ab bewegt, so dass Muskeln und Körperteile großräumig vibrieren. Auch dies soll zu einer Lösung der Muskeln führen.



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