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Physiotherapie - Hot-Chocolate-Massage hilft bei:

Hot-Chocolate-Massage: Schokolade sorgt für Wellness

Es gibt viele verschiedene Arten von Massagen. Immer beliebter werden sogenannte Wellnessmassagen, bei denen der Verwöhnfaktor wichtig ist. Besonders beliebt ist die Hot Chocolate Massage.

Gerade Frauen sollen diese süße und kalorienfreie Verwöhnmassage sehr genießen. Von dem Schokoladenduft werden bei der Hot-Chocolate-Massage massenhaft Glückshormone freigesetzt, heißt es. Gut zu wissen: Für die Wellnessmassagen wird keine normale Ess-Schokolade benutzt, sondern eine ganz besondere Mischung. Sie besteht aus einer besonders wirkstoffhaltigen Kakaosorte, Shea-Nuss-Butter und Mandelöl, damit der Pflegeeffekt bei der Hot-Chocolate-Massage möglichst hoch ist. Das Mandelöl sorge dafür, dass die Haut von der Ganzkörpermassage zart und weich werde. Es sei wegen seiner guten Hautverträglichkeit auch für Allergiker geeignet. Shea-Nuss-Butter versorge die Haut mit Feuchtigkeit und mache sie geschmeidig. Kakao selbst hab einen hohen Fettanteil und viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Theobromin, das für die stimmungsaufhellende Wirkung verantwortlich sei. Neuste Untersuchungen behaupten sogar, dass es Kakao gebe, der Hautschäden verringere und Falten vorbeuge.

Hot-Chocolate-Massage: Schokolade sorgt für WellnessGeschichte des Kakaos

Obwohl die Kakaopflanze wahrscheinlich aus Südamerika stammt, beginnt die Geschichte des Anbaus in Mittelamerika. Dort wurden Gefäße gefunden, denen Rückstände von Kakao anhaften. Vermutlich wurde ab etwa 1.100 vor Christus die Kakaopflanze für die Herstellung von Speisen und Getränken eingesetzt. Genutzt wurde allerdings wahrscheinlich nicht die Kakaobohne, sondern das zuckerhaltige Fruchtfleisch, das zu einem akoholischen Getränk vergoren wurde. Seit dem 14. Jahrhundert nutzen die Azteken die Pflanze, die als heilig galt und als Geschenk Gottes betrachtet und verehrt wurde. Die aus der Frucht gewonnenen Bohnen wurden als Opfergabe verwendet, als Zahlungsmittel eingesetzt und zur Zubereitung eines herben Gewürztrankes benutzt. Der Gewürztrank war aber noch ganz anders als unser heutiger Kakao. Mit dem zunehmenden Kakaogenuss in Europa verbreitete sich auch der Anbau des Kakaos in Plantagen in den europäischen Kolonien.

Herkunft und Verarbeitung der Kakaobohne

Der Kakaobaum wird bis zu zwölf Meter hoch und wächst am besten innerhalb eines 3.000 Kilometer breiten Gürtels entlang des Äquators. Für ein gutes Gedeihen braucht der Kakaobaum ein warmes, feuchtes Klima mit ausreichend Schatten. Die heutigen Hauptanbaugebiete sind Zentral- und Westafrika, Mittel- und Südamerika, Ceylon, Indonesien, Neuguinea und die Philippinen. Die Kakaobutter wird entweder aus den etwa 50 bis 60 Prozent fetthaltigen Kakaobohnen gepresst oder aus dem zuvor gerösteten, zermahlenen und erwärmten zähflüssigen Kakaobrei gewonnen. Der Pressrückstand wird zu Kakaopulver verarbeitet und ist der Rohstoff für Schokolade und andere Schokoprodukte. Die gewonnene Kakaobutter wird anschließend raffiniert.

Ablauf einer Hot Chocolate Massage

Um die Haut auf eine Hot-Chocolate-Massage optimal einzustimmen, eigne sich laut Experten sehr gut ein Kaffeepeeling. Davon werde die Haut besonders gut auf die pflegenden Inhaltsstoffe der Ganzkörpermassage vorbereitet. Anschließend wird die vorbereitete Schokoladenmischung warm auf den Körper gegossen und mit leichten Massagebewegungen verteilt. Im Gegensatz zur Ölmassage wird die Schokoladenmischung nicht in den Körper einmassiert. Die enthaltenen Wirkstoffe werden auf der Haut freigesetzt und über Poren und Nase aufgenommen.
Ist die warme Schokoschicht verteilt, wird der Körper anschließend häufig mit einer Folie eingewickelt. Denn unter der Folie entwickelt sich Wärme, wodurch eine weitere Lösung der Wirkstoffe erreicht und die wohlige Entspannung unterstützt werde.



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